Datum: März 2026 (genauer Tag nicht mehr erinnerlich)
Ort: Besprechung mit Pflegepersonal und Leitung
Beschreibung des Vorfalls:
Während einer Besprechung mit Pflegepersonal und Vorgesetzten äußerte Herr Vullnet Kritik gegenüber dem Betreuungsteam in Bezug auf die Bewohnerin Frau Hieronymus. Er sagte sinngemäß, dass „mit Frau Hieronymus nichts gemacht werde“ und dass sie sich aufgrund der mangelnden Betreuung sehr schlecht fühle und sich zurückziehe.
Ich empfand diese Aussage als persönlichen Vorwurf mir gegenüber, da ich mich intensiv um Frau Hieronymus bemühe und ihre Situation aus meiner Sicht differenzierter betrachtet werden muss.
In diesem Zusammenhang möchte ich folgende Punkte festhalten:
- Frau Hieronymus leidet unter der schwierigen Wohnsituation mit Frau Wurm, mit der sie sich ein Zimmer teilt. Das Zusammenleben gestaltet sich aus ihrer Sicht häufig belastend.
- Sie äußert seit längerer Zeit den Wunsch nach einem elektrischen Rollstuhl, um sich selbstständiger bewegen zu können.
- Frau Hieronymus nimmt regelmäßig an verschiedenen Angeboten und Aktivitäten teil, unter anderem an Gruppenangeboten, Kartenspielen, Korian-Aktivitäten, Kegeln, Ringewerfen und Bingo.
- In den Nachmittagsstunden kommt es aufgrund der personellen Situation häufig vor, dass nur zwei Pflegekräfte auf der Station arbeiten. Dadurch ist eine regelmäßige Mobilisation nicht immer möglich.
- Frau Hieronymus äußerte den Wunsch, wieder wie früher einer Arbeit nachzugehen.
- Zuvor wurde sie einmal pro Woche abgeholt, um nach Mainaschaff zu fahren und dort Basketball zu spielen. Diese Aktivität wurde später aufgrund fehlender finanzieller und organisatorischer Ressourcen (Transport) eingestellt.
Ich möchte festhalten, dass die Gesamtsituation von Frau Hieronymus aus meiner Sicht nicht ausschließlich auf die Arbeit der Betreuung zurückgeführt werden kann.
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